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mymedi stellt fest,diese Pressemitteilung ist so nicht richtig

9. März 2010

Wir als RTG-Gruppe (Radar für Transparenz im Gesundheitswesen), Betreiber der Site www.mymedi.ch und Lizenznehmer der offiziellen Medikamenten Datenbank www.oddb.org nehmen Bezug auf Ihre Pressemitteilung „Hunderte von Medikamenten billiger.“
Diese Pressemitteilung ist so nicht richtig.

Nach internen und externen Recherchen sind nicht nur Hunderte, sondern Tausende von Medikamenten seit dem 1. März 2010 einer Publikumspreisreduktion beim Arzt bzw. Apothekenpreis nach unten angepasst worden..

Konkret handelt es sich dabei um 6737 Medikamente, wenn wir sämtliche Applikationen und Packungsgrössen berücksichtigen.

Besonderer Hinweis:

„mymedi“ basiert auf den offiziellen Publikationen von Swissmedic und BAG (Bundesamt für Gesundheit) und den von Swissmedic gemäss AMZV Art. 13/14 geprüften und offiziell zugelassenen Patienteninformationen.

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Hunderte von Medikamenten billiger

9. März 2010

Seit 1.März 2010 gelten in der Schweiz zum Teil tiefere Preise für Medikamente. Der Bundesrat hatte 2009 alle Heilmittel, die zwischen 1955 und 2006 kassenpflichtig wurden, einer Preisprüfung unterzogen.
Insgesamt seien 2000 Medikamente überpfüft worden, bei > mehreren Hundert < komme es nun zu einer Preissenkung, sagte Daniel Dauwalder, Sprecher des BAG.
Zusammen mit weiteren Massnahmen - etwa geringeren Margen bei Medikamenten für Aerzte und Apotheker - resultieren Einsparungungen von rund 400 Millionen Franken

Pressemitteilung der SDA vom 1.März 2010

Hinweis: in eigener Sache
Ein erneuter Preisvergleich für Ihre Medikamente auf unserer www.mymedi.ch Informationsplattform hilft Ihnen Geld zu sparen. !

Ihr “mymedi” Team

So schamlos wüten die Pharma Lobbyisten

7. Dezember 2009

Das Beispiel von Ruth Humbel zeigt, wie frech etwa Pharmafirmen Parlamentarierer einspannen, um ihre fetten Gewinne zu retten.
Von Henry Habegger | Blick News Redaktion vom 07. Dezember 2009

Im Herbst noch waren sich angeblich alle einig: Nach dem massiven Anstieg der Krankenkassenprämien braucht es Sparmassnahmen bei allen Akteuren des Gesundheitswesens. Aber nur ein paar Monate später zeigt sich: Die Profiteure des Gesundheitskuchens wüten wie eh und je. Unterstützt von Heerscharen von teuren PR-Beratern und Parlamentariern setzen sie mit vereinten Kräften ihre Interessen auf dem Buckel der Prämienzahler durch.

Den schamlosesten Angriff lancierte kürzlich die Allianz von Pharma, Apothekern, Ärzten und Privatspitälern. Sie schob den nur scheinbar unabhängigen Gesundheitsökonomen Willy Oggier vor, um öffentlich frech das ersatzlose Versenken des Sofortmassnahmen-Pakets zur Eindämmung der Prämienexplosion zu fordern. Scheinheilige Begründung: Die noch von Pascal Couchepin eingeleitete «Sofortmassnahmen-Hektik» sei falsch, der neue Gesundheitsminister Didier Burkhalter verdiene «die Chance für einen Neuanfang». Dass dieser diese «Chance» gar nicht wollte, sagten sie nicht.

Wie die Lobbys arbeiten, zeigt das Beispiel der CVP-Nationalrätin Ruth Humbel-Näf. Im Herbst kämpfte sie als Präsidentin der Gruppe Ineichen für Einsparungen von gut einer Milliarde. Einer ihrer Vorschläge: Stehen mehrere Medikamente mit gleichen Wirkstoffen zur Wahl, muss die Krankenkasse nur den Preis des günstigsten plus maximal 10 Prozent vergüten.

Jetzt kämpft Ruth Humbel wieder an vorderster Front. Aber nun auf Seiten von Intergenerika, des Verbands der Hersteller von Nachahmerprodukten: «Das Billigstprinzip» sei «ein falscher Weg», sagt Humbel jetzt.

Eine Wende, die kaum erstaunt, denn Humbel räumt ein: Sie habe seit Juni ein Mandat von MSD, der Schweizer Tochter des Pharmariesen Merck.

Die CVP-Frau sagt, sie sei immer skeptisch gewesen zum «Billigstpreisprinzip», habe es aber im Sinne von Opfersymmetrie mitgetragen. Die aber sei jetzt weg. Tatsächlich haben National- und Ständerat das ursprüngliche, rund eine Milliarde schwere Sparpaket arg zerzaust: Praxispauschale, kostenloser Telefondoktor, differenzierter Selbstbehalt, gleiche Tarife bei Spitälern und Ärzten, tiefere Apothekermargen sind weitgehend Opfer der gefrässigen Lobbys geworden.

Geblieben ist nur das, was Couchepin selbst entscheiden konnte: Der Medikamentenbereich, wo rund 400 Millionen gekürzt wurde und im Parlament noch 240 Millionen offen sind. Und hier werden die Lobbys und ihre parlamentarischen Helfershelfer schon heute wieder versuchen, ihre Gewinne zu retten: Der Nationalrat diskutiert ein weiteres Mal über den Resten des Sparpakets, das letzte Woche auch der Ständerat wieder dezimiert hat.

Kassensturz – Patienten zahlen Millionen von Franken zuviel

13. November 2009

Medikamente: Wie Apotheker sich kaufen lassen !
Für viele Krankheiten gibt es völlig identische Medikamente, die Apotheker unter verschiedenen Namen verkaufen. Den ganzen Beitrag lesen »

Beobachter: Eigenverantwortung zahlt sich aus

20. Oktober 2009

Text:Susanne Wagner
Bild:Stock-Kollektion colourbox.com
Ausgabe:21/09

Gut 4,7 Milliarden Franken kosteten 2008 die Medikamente, die via Grundversicherung für ambulante Behandlungen verrechnet werden. Mit Generika sollen Kosten verringert werden – im Interese der Versicherten.

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Die neuen Krankenkassen Prämien für das Jahr 2010

1. Oktober 2009

Krankenkassenprämien 2010 im Ueberblick

So sieht es aktuell aus :

Die Krankenkassenprämien steigen im nächsten Jahr um durchschnittlich 8,7 Prozent. Erneut gibt es grosse Unterschiede bei den Kantonen und Regionen – hier liegen die Steigerungen zwischen 3,6 und 14,6 Prozent. Stärker betroffen sind dieses Mal vor allem junge Erwachsene. Den ganzen Beitrag lesen »

Die Gesundheitspolitik der Schweiz liegt auf der Intensivstation

8. September 2009

Sehr geehrte Parlamentarier/innen

Eine verfehlte Gesundheitspolitik bedroht uns mit Prämienerhöhungen im zweistelligen Prozentbereich. Diese Situation ist bekannt – allerdings erst seit einem Vierteljahr. Ursache dafür ist, dass 2008 und 2009 die steigenden Kosten der Grundversicherung nicht mehr durch die Prämien abgedeckt wurden. Den ganzen Beitrag lesen »

«Billigstmedizin wird auf eine Tragödie hinauslaufen»

24. August 2009

Merck-Serono-Chef Elmar Schnee über Pharmafeindlichkeit und Jobabbau

Interview von Victor Weber in der Sonntagszeitung vom 23. August 2009

- Herr Schnee, waren patriotische Gefühl im Spiel, als Sie sich als Schweizer erfolgreich dafür einsetzten, dass die deutsche Merck ihr gesamtes Pharmageschäft von Genf statt von Darmstadt aus leitet, nachdem sie Serono übernommen hatte? Den ganzen Beitrag lesen »

Kostenschock für Versicherte……wollen Sie mehr dazu wissen ?

12. August 2009

Der Krankenkassenverband informiert warum die “Prämien” steigen

Warum steigen die Prämien?

Mit den Prämien der Versicherten decken die Krankenversicherer die Kosten für Spitäler (37%), Ärzte (22%), Medikamente (19%) und Pflegeleistungen (17%). 5% betragen die Verwaltungskosten der Krankenversicherer. Den ganzen Beitrag lesen »

Guter Rat muss nicht teuer sein

27. Juli 2009

Anfrage an den Preisueberwacher Stefan Meierhans

Bestimmt kennen Sie eine steuergünstige Gemeinde in der Schweiz. Aber kennen Sie auch den Preis für eine Parkkarte in der Blauen Zone in verschiedenen Städten? Während der Steuerwettbewerb unter den Gemeinden und Kantonen auch für Transparenz sorgt, sind Gebühren oft ein Buch mit sieben Siegeln. Immer neue Abgaben erschweren den Vergleich zusätzlich.

Antwort vom Preisüberwacher Stefan Meierhans
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