23 | 02 | 2012

Die Exzellenz des Gesundheitssystems hat ihren Preis

Das Gesundheitssystem der Schweiz ist leistungsstark und es befriedigt die Bedürfnisse der Patienten. Zu diesem Schluss kommt eine Analyse von OECD und WHO. Das Gesundheitswesen sei aber auch nach wie vor teuer, ineffizient und zu wenig transparent.

Für John Martin, Leiter der Direktion Soziales bei der OECD, gehört das Schweizer Gesundheitssystem zur Weltspitze, wie er bei der Präsentation des Berichts am Montag in Bern sagte. «Doch die Exzellenz hat ihren Preis.»

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BAG Definition zum differenzierten Selbstbehalt !

Der Selbstbehalt, den eine versicherte Person beim Bezug eines Arzneimittels bezahlen muss, beträgt grundsätzlich 10 Prozent. Bis anhin galt für ein Originalpräparat ein Selbstbehalt von 20 Prozent, wenn in der Spezialitätenliste (SL) Generika aufgeführt waren, deren Höchstpreise mindestens 20 Prozent tiefer waren als der Höchstpreis des entsprechenden Originalpräparates (altArt. 38a Abs. 1 Bst. a1 der Krankenpflege-Leistungsverordnung vom 29. September 1995 (KLV; SR 832.112.31)).

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Wer kennt sich noch aus im Dschungel....


der Medikamentenpreise und beim differenzierten Selbstbehalt ?

Im World-Wide-Web haben wir folgende Kolumne über das 
           "Chaos auf dem Medikamentenmarkt"
gefunden und sind der Meinung, das dieser Artikel von Dr. med. Paul Günther aus Interlaken an Aktualität nichts aber auch gar nichts eingebüsst hat ! Darum hat das "mymedi" Team entschieden Zitate aus seiner Kolumne mit leider für uns unbekannten Datum über unsere Plattform zu veröffentlichen.
Chaos auf dem Medikamenten-Markt
Kolumne von Dr. med. Paul Günter Patientinnen und Patienten, das Spitalpersonal und Apotheker kämpfen mit dem zunehmenden Chaos auf dem Medikamenten-Markt. Bewährtes, Bekanntes und Kostengünstiges verschwindet, Neues, Unbekanntes oder Teures ist in mehrfacher Ausführung im Handel. Das erschwert die Beurteilung, Verabreichung und Dosierung. eine der Ursachen ist das neue Heilmittelgesetz. Neben einigen Fortschritten hat es zum Teil gravierende Probleme gebracht. Dazu etwas Licht ins Dunkel.

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Hunderte von Millionen Franken im Abfall !

Bessere Patienten - Compliance  und präzise Verpackungsgrössen würden Problem entschärfen!

Gegen fünf Milliarden Franken geben die Schweizerinnen und Schweizer in diesem Jahr für Medikamente aus. Wenn aber in Spardiskussionen von Medikamenten die Rede ist, geht es in der Regel um deren Verkaufspreise. Fachleuten ist indes klar, dass ein sehr grosses Sparpotenzial beim richtigen Gebrauch der Medikamente liegt. Denn die Zahlen sind beachtlich: Untersuchungen aus den USA und aus Deutschland sind zum Schluss gekommen, dass ein Drittel, wenn nicht sogar die Hälfte der abgegebenen Heilmittel nicht sachgerecht, das heisst überhaupt nicht, konsumiert werden.
Verlässliche Zahlen zur Schweiz gibt es laut Marcel Wyler, dem Sprecher des Schweizer Apothekerverbandes, keine. Eine Zahl, die auf Anfrage aber mehrfach genannt wird, ist die einer halben Milliarde Franken. Medikamente mit diesem Wert sollen in der Schweiz jährlich ungebraucht entsorgt werden. Das entspräche rund 10 Prozent der verkauften Menge.

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Selbsthilfe der Patienten verlagert sich ins Internet

Onlineforen zu Gesundheitsthemen haben längst ihren festen Platz in der Selbsthilfe eingenommen. Ihr reger Zulauf erfordert, dass die Ärzte stärker als bisher auf die vom Patienten eingeholten Informationen eingehen.17.05.2011 Selbsthilfeforen im Internet sind für die meisten Patienten sehr hilfreich, so das überaus positive Resümee des Studienleiters Johannes Huber. "Sie verschaffen einen sehr niederschwelligen Zugang zu vielfältigen Meinungen und Ratschlägen und liefern emotionale Unterstützung. Patienten werden dadurch beruhigter oder zum Einholen weiterer Informationen ermuntert. Das hilft ihnen, sich aktiv mit der Krankheit auseinander zu setzen und sie auch besser zu bewältigen", so der Experte.

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Fukushima ........was nun ?

Radioaktive Strahlung: Wie kann sich die Bevölkerung schützen? 
 
Radioaktive Stoffe, wie sie zur Zeit in einem japanischen Atomkraftwerk austreten, sind krebserregend. Ein Schweizer Strahlenbiologe erklärt, was die Bevölkerung im Notfall tun kann. 

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Rückläufige Medikamentenpreise in der Schweiz

Die rückläufigen Medikamentenpreise wirken sich aus: Zum ersten Mal ist 2010 der Absatz von Heilmitteln gesunken - um 1,3% auf 4,82 Mrd CHF. Die Zahl der verkauften Packungen ist hingegen um 0,5% auf 205,3 Mio gestiegen.

Konsumenten bezahlten 2010 allerdings 6,77 Mrd CHF für Medikamente. Denn zum Fabrikabgabepreis kam noch die Vertriebsmarge von insgesamt 1,94 Mrd CHF hinzu. Dennoch ist die Tendenz beim Absatz rückläufig: Bei Heilmitteln ab Werk stieg er 2008 noch um 5,5% und 2009 um 3,4%.

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Medikamente zum Teil schuld an Verkehrsunfällen !

Nach neusten Berechnungen von Forschern der Universität Bordeaux war bei bis zu 3% von 70'000 Unfallbeteiligten der Konsum stärkerer Medikamente schuld.

Die Forscher analysierten Daten aus Unfallprotokollen sowie aus einer Datenbank der französischen Polizei.

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Der Trick mit dem Pillenbonus.........

Die Pharmaindustrie lässt sich mit über 100 Millionen Franken jährlich subventionieren – auf Kosten der Prämienzahler. Und niemand regt sich auf.

Es war ein Festtag für die Lobbyisten. Nach drei Jahren harter Arbeit hatten sie den Bundesrat so weit: Für ihre Bereitschaft, die Medikamentenpreise jenen der umliegenden Länder anzunähern, gewährte die Regierung der Pharma einen Bonus von bis zu 20 Prozent auf neue Medikamente. So etwas hatten die Pharmalobbyisten in keinem anderen Land Europas geschafft. Die vom Bundesrat auf dem Verordnungsweg eingeführte «(Zusatz-)Prämie für Innovationen» wurde damals, 1995, aber kaum zur Kenntnis genommen.

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