Wie eine App die Notfallstationen der Spitäler entlastet

Pioniergeist, Innovation und  Durchhaltewille haben dazu geführt, dass  die hochqualifizierte Schweizer Medizin nun jederzeit und überall verfügbar ist.  Die eedoctors App ist in aller Munde, denn ab sofort ist der Hausarzt sofort erreichbar, egal wo ich mich gerade befinde. Nun stellt sich heraus, dass die erste virtuelle Arztpraxis dazu beiträgt, die überfüllten Notfallstationen der Schweizer Spitäler zu entlasten.

In der Notfallstation eines Universitätsspitals stehen millionenschwere medizintechnische Geräte, Apparaturen, die von hochqualifizierten Notfallspezialisten wie Ärzten, Pflegefachkräften und medizintechnisches Personal bedient werden. Der Betrieb dieser Infrastruktur ist sehr teuer und für Patienten, die sich in einer gefährlichen gesundheitlichen Notfallsituation befinden konzipiert. Die Realität zeigt, dass diese Stationen immer häufiger von Patienten aufgesucht werden, die man problemlos auch beim Hausarzt oder via Telemedizin behandeln könnte. Prof. Dr. med. Aris Exadaktylos sagt, dass 80% der vermeintlichen Notfälle, die sich in eine solche Station begeben, gar nicht dorthin gehören. Dies führt zu langen Wartezeiten und zur unnötigen Blockierung von solchen Institutionen, die zur Behandlung komplexer und lebensbedrohlicher Situationen konzipiert sind.

Erfahren Sie im Interview. mit Herrn Prof. Dr. med. A. Exadaktylos, wie man Nofallstationen mit Unterstützung der Telemedizin entlasten kann.

Die Ursachen der Verlagerung in Richtung der Notfallzentren hat einerseits damit zu tun, dass viele Patienten das Hausarztmodell gar nicht mehr kennen oder es nicht in Anspruch nehmen können, weil sie zum Beispiel zur Arbeit pendeln. So ist z.B. der Hausarzt z.T. während der Arbeitszeit gar nicht erreichbar.  Andererseits ist festzustellen, dass Hausärzte ihre Praxis Abends und am Wochenende geschlossen halten, was diesen Trend noch weiter unterstützt.

Eedoctors bietet hier eine hervorragende Ergänzung: Mit dem Smartphone ist das virtuelle Sprechzimmer dann immer auf Mann und kann von überall her erreicht werden – egal wo man sich gerade befindet –auf der Arbeit, zuhause oder in den Ferien im fernen Ausland. Diverse Studien belegen, dass rund 70% der gesundheitlichen Probleme per Video-Sprechstunde abschliessend gelöst werden können, ohne dass eine zusätzliche körperliche Untersuchung notwendig ist. Darüber hinaus wird es ab Juli 2017 möglich sein, ein Rezept online zu erstellen und dem Patienten umgehend auf der App als pdf zur Verfügung zu stellen. ‚Telemedizin wird sich zweifellos zu einer sehr zentralen Ergänzung der klassischen Notfallmedizin entwickeln‘, meint Prof. Exadaktylos.

 

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